Geschichte des Ostseebades Sellin auf der Insel Rügen
1295 wurde das Ostseebad Sellin auf Rügen das erste mal urkundlich erwähnt, damals als „Zelinische Beke". Das damalige Dorf gehörte über die Jahrhunderte zur Herrschaft der Fürsten zu Putbus. 1880 war ein entscheidendes Jahr in der Geschichte des zweitgrößten Badeortes der Ostseeinsel Rügen. Sellin entwickelte sich seit diesem Jahr zu einem der populärsten Erholungsorten auf der Insel Rügen. Bekannt wurde Sellin über die Grenzen von Deutschland hinaus nicht zuletzt wegen seiner weltberühmten Seebrücke die Sie liebe Gäste direkt von unserem Wellness Hotel Bernstein auf der Insel Rügen aus sehen können. Seit dem Jahre 2008 befindet sich an der Spitze der Seebrücke eine Tauchgondel mit der Sie die Unterwasserwelt erkunden können. Nach der Wende im Jahre 1989 wurde auf Rügen der Tourismus neu entdeckt und mit alten Traditionen wieder zur Blüte gebracht.
Ortsteile:
Altensien ist ein am Selliner See gelegener Ortsteil des Ostseebades Sellin auf Rügen. Das Dorf ist durch einen ländlichen Tourismus geprägt.
Eine erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1318 als Antiqua Swertzin in der Roeskilder Matrikel. Herkunft und Bedeutung des Namens sind nicht sicher bekannt. Der Name geht auf den slawischen Wortstamm swar, swer oder svirt zurück und könnte sich auf die wald- und wildreiche Gegend beziehen. Möglich ist jedoch auch eine Bedeutung im Sinne von Grille.
Später wurde der Ort als Olden Swetzin als Besitz der Herren zu Putbus erwähnt. Es folgten mehrere Besitzerwechsel, wobei auch mehrere Stralsunder Patrizier Eigentümer waren. Erwähnt werden die Familien Wreen, Heinrich von Jasmund, von Normann, sowie der Bürgermeister von Stralsund Erasmus Steenweg. Teile des Ortes gehörten zeitweise auch dem Kloster Eldena.
1695 zählten die Schweden bei einer Landaufnahme in Altensien acht Vollbauern, wobei es erhebliche Unterschiede bei der Größe des bewirtschafteten Landes gab. Weiter wurden zwei Kossaten, ein Käther und ein Kuhhirte erwähnt, mit jeweils nur wenig Land. Eine Frau lebte zur Miete. Die Umgebung wurde als so reich an Wölfen beschrieben, dass sich die Haltung von Schafen nicht lohne. In einigen Bauerngehöften wurde auch die Imkerei betrieben. Bei den Hausgrundstücken befanden sich damals schon kleine Gärten, in denen Obstbäume, Kohl und Hopfen standen. Für den Bedarf des eigenen Haushalts wurde jeweils auch Fischfang betrieben. Als Viehbesatz waren bei den größeren Bauern sechs Pferde und vier Kühe sowie Jungvieh üblich. Auf den Feldern wurde neben Roggen vor allem Gerste und Hafer angebaut.
Quelle: Wikipedia











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