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Sellin auf Rügen

Ihr Urlaubsort

 

Ostseebad Sellin auf Rügen – ein Paradies für Naturliebhaber

Zum Ostseebad Sellin gehört das Selliner Hügelland

Gleich nach 1990 haben die Selliner ihre Pensionsvillen und Hotels unter Denkmalschutz gestellt. Darum sind in dem Badeort besonders viele Häuser im originalen Stil der Bäderarchitektur erhalten. An der prächtigen Wilhelmstraße stehen sie aufgereiht wie in einer Perlenkette. Viele von ihnen beherbergen Restaurants, Cafés oder Boutiquen. Das Ostseebad Sellin ist einzigartig auf Rügen, denn zu dem lebendigen Badeort gehört auch das Selliner Hügelland mit seinen urigen Dorfkneipen und idyllischer Boddenlandschaft. Altensien, Moritzdorf, Seedorf und Neuensien sind kleine Dörfer in Uferlage zwischen dem Selliner und Neuensiener See.

Seefahrt und Fischfang haben die Insel geprägt

Seedorf wurden schon 1810 gegründet und entwickelte sich rasch zu einem Dorf der Seefahrer. Von 1860 bis 1926 wurde an der Lanckener Beek der Segelschiffsbau im großen Stil betrieben. Im Laufe der Zeit ist Seedorf mit Neuensien zusammen gewachsen. Wer hier Urlaub macht, erfreut sich an den mit Schilfrohr gedeckten alten Häusern. Seefahrer bestimmten lange Zeit die Insel Rügen. Auf Mönchgut arbeiteten besonders viele Menschen als Lotsen und in Breege auf der Halbinsel Wittow sieht man noch heute die hübschen Kapitänshäuser derjenigen, die regelmäßig „auf große Fahrt“ gingen. Bis heute wird in den heimischen Gewässern traditionell gefischt: Barsch und Zander, Hecht und Aal werden auch in den Gaststätten im Selliner Hügelland frisch gebraten angeboten.

Sommerfrische und Badeleben

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Sellin zum Badeparadies. Ursprünglich suchten die Menschen nur Erholung von den durch die wachsende Industrie verpesteten Großstädten und fuhren zur „Sommerfrische“ an die Ostsee. Zu Anfang nahmen sie in der guten Stube der Bauern und Fischer Quartier. Zeitgleich mit den Orten Göhren und Binz, begann im Südosten der Insel Rügen der Bau der ersten Ferienpensionen und Hotels. Seit über 100 Jahren thront das Ausflugslokal „Moritzburg“ hoch auf dem Berg über dem Dorf Moritzdorf. Von hier aus genießen Besucher eine weite Sicht über die Halbinsel Mönchgut. Wer die Baaber Beek von Baabe nach Moritzdorf überqueren will, benutzt seit 1891 eine Ruderfähre, die auch Fahrräder mitnimmt. Früher bekam der Fährmann durch einen Klingelzug das Signal zum „överholen“.

Historie im Selliner Hügelland

Vorbei am sagenumwobenen Goldbusch, einem Großsteingrab aus der Jungsteinzeit, gelangt man nach Altensien (urkundlich erstmals 1318 als Antiqua Swertzin erwähnt). Ältere Einwohner deuten den Namen als: „den Ollen sein“, also „dem Alten seins“. Das Dorf besitzt mit dem „Zuckerhut“ das älteste Haus in der Umgebung. Der Name leitet sich von der hohen und spitzen Dachform aus dem 18. Jahrhundert ab. Am westlichen Ortsausgang befindet sich der Mühlenpark mit einer kleinen Bockwindmühle und einer Ausstellung zur Mühlengeschichte Rügens. Wer mehr über die Geschichte der Seefahrt in Sellin und auf der Halbinsel Mönchgut erfahren möchte, der sollte das Museum Seefahrerhaus in Sellin besuchen.